Soziales Lernen an der Josef-Hafels-Schule

Bereits seit 2003 findet an der an der Josef-Hafels-Schule Schulsozialarbeit statt.Schulsozialarbeit richtet ihren Blick auf die gesamte Lern- und Lebenswelt von Schüler/Innen und verfolgt neben der individuellen Förderung und Unterstützung vor allem einen präventiven Ansatz. Schulsozialarbeit hat u. a. die Aufgabe, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern, zu beraten und zu unterstützen und dadurch einer drohenden sozialen Benachteiligung entgegenzuwirken.

Unseren Schüler/Innen vermitteln wir daher im Rahmen des sozialen Lernens prosoziale Verhaltensmuster, so dass an unserer Schule ein gutes, d. h. ein gewaltfreies und respektvolles Lernklima entsteht. Mit Hilfe des Sozialen Lernens wird zudem die Förderung und Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens in der jeweiligen Klasse bzw. an der Schule angestrebt. Schließlich verfolgen wir mit dem sozialen Lernen das Ziel, unsere Schüler/Innen für ein Leben in sozial verantwortlicher Weise im gesellschaftlichen Kontext vorzubereiten, d. h. dass unsere Schüler/Innen sollen befähigt werden, in unterschiedlichen Situationen angemessen auftreten zu können. Die Entwicklung eines situationsgerechten Sozialverhaltens auf der Basis unserer Werte stellt u. E. eine wesentliche, grundlegende Bedingung für die Entstehung einer lebhaften Demokratie dar.

Ein erfolgreiches soziales Lernen verhilft den Schüler/Innen zu einer verbesserten Leistungsbereitschaft, einer realistischeren Selbsteinschätzung und einer erhöhten Frustrationstoleranz sowie einem verbesserten Durchhaltevermögen. Daneben können wir eine verbesserte Selbstorganisation, eine erhöhte Zuverlässigkeit,ein verbessertes Planungsvermögen, eine verbesserte Kommunikationsfähigkeit und eine bessere Teamfähigkeit beobachten. Das Arbeitsverhalten unserer Schüler/Innen kann durch die Vermittlung grundlegender sozialer Kompetenzen deutlich verbessert werden. Darüber hinaus können unsere Schüler/Innen eine stärkere Identifikation mit der eigenen Klasse bzw. der eigenen Schule ausbilden. Die Motivation zum Absentismus kann dadurch stark verringert werden.

Im Rahmen des sozialen Lernens werden Regeln erarbeitet und Verhaltensalternativen trainiert. Zugleich erhalten die Schüler/Innen regelmäßig ein Feedback, um zunehmend die Reflexion der eigenen Handlungen und die Auswirkung des eigenen Handelns auf die Gruppe wahrzunehmen. Damit einhergehend ist der Erwerb von Verhaltensmustern zum prosozialen Umgang mit Konflikten das Ziel unserer Bemühungen.

Das soziale Lernen geht mit motivierenden Aktivitäten, Übungen, Spielen, Ausflügen, Projekten etc. einher. Das ist hilfreich um sich zu erinnern, Gelerntes zu trainieren und als sinnhaft erlebbar zu machen.

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